31. marts 2014

Christian IVs rejse til Finmarken 1599 - Forside

Jonas Charisius
Som næsten nyudnævnt sekretær i Tyske Kancelli (der dengang varetog udenrigspolitikken) kom den 28-årige Jonas Charisius med på Christian d. 4s rejse til Nordnorge og grænsen til Rusland.

Billedet nedenfor viser ham 9 år senere, da han som den ene af 2 danskere deltog i fredsforhandlinger i Haag i 1608.


Uploadet fra Rijksmuseum.nl.
Andre eksemplarer hos Kgl. Bibliotek, Frederiksborgmuseet og mig selv 


På rejsen til Finmarken skrev han en dagbog. Dagbogen er dansksproget og findes i et antal eksemplarer på Det kongelige Bibliotek. Nogle er illustreret med tegninger, men afskrifterne er i øvrigt af vekslende alder. Jeg har ofte lovet mig selv at foretage en tekstsammenligning, men det er siden 1997 ikke blevet til noget, så nu skal arbejdet op fra skuffen. 

Dagbogen blev sammen med en introduktion på tysk optrykt i J. H. Schlegel: Samlung zur Dänische Geschichte, Münzkenntniss, Oekonomie und Sprache, bd. 1, 4 side 55-90. Det er en afskrift af denne tekst, som jeg nu har valgt at lægge ud på nettet.

På en sørejse ved man aldrig, hvad morgendagen vil bringe. En hel del af dagene er kedelige, og pludselig sker der så en masse. I en papirbog kan man hoppe forbi de langsomme pasager, men det er lidt snyd. Derfor ligger hver enkelt dags indførsler i dagbogen for sig. Nogle er spændende, mens de fleste ikke siger så meget.

I forhold til Schegels tekst er datoerne fremhævet med fed skrift. Det er typisk for manuskriptet, at overgangen mellem 2 datoer er en sætning i stil med: " Derefter sejlede vi til .., hvor vi ankom d. 2." I Schegels udgave er der nyt afsnit umiddelbart inden datoen. Det er stort set fastholdt i denne udgave, men i enkelte tilfælde, hvor det ellers ville blive menigsforstyrrende, er første del af sætningen medtaget på opslaget vedrørende den sidste dato. Afsnittene er dog bibeholdt.

Ved læsningen bør man ofte have sig det for øje, som ikke står der. Når skibene bliver ude af syne for hinanden, så skal man f.eks. erindre sig, at kikkerten endnu ikke var opfundet. Og den slags er der meget af.

Udover denne dagbog, har også den øverste sekretær i Tyske Cancelli, Sivert Grubbe, skrevet en skildring af rejsen. Den er på latin, men foreligger i dansk oversættelse, der er foretaget i slutningen af 1800-tallet af H. F. Rørdam, og den er dermed i et mere moderne og poleret dansk. Også Charisius  dagbog har imidlertid været undergivet en sproglig bearbejdning hos Schlegel.

Hvis man i øvrigt interesserer sig for dagbøger fra tiden, så er Eske Brocks med dens oplysninger om hans branderter (størrelsen angives bl.a. ved små kors, jo flere desto værre) også værd at læse. Af rejsebeskrivelser fra tiden er Jon Olafsons erindringer om sejlads til Indien værd at hæfte sig ved.

Christian IVs rejse til Finmarken 1599 - Vorbericht (på tysk)





Kong

Christian den Fierdes

Reise

omkring de Norske Kyster

indtil den Russiske Grænse

17. April - 13. Jul. 1599

beskreven ved

Jonas Charisius,

kongelig Secretair
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König

Christian des Vierten

Reise

um ganz Norwegen

bis an die Russische Gränze

beschrieben duch

seinen Secretair und Begleiter

Jonas Charisius
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Vorbericht

Diese reise ist eine der ausserordentlichsten, die wohl jemals ein König unternommen. Christian der Vierte, der das Seewesen in seinem ganzen Umfange kannte, und in den beschwerlichsten Reisen eine Ergeszung fand, entzog sich, in den ersten jahren seiner Regierung und seiner Ehe, den Armen einer geliebten Gemahlin, um tief in die kalte Zone hinein eine Schiffahrt anzustellen, die auch Privatpersonen, wenn es ihr Beruf erfodert, nicht ohne furcht and Widerwillen zu thun pflegen. Er führte selbst das Commando, er war mit seinem Admiralschiffe Victor in den grösten Gefahren, und er selbst wird in allen Stellen dieser Reisebeschreibung gemeynt, wo vom Capitain schlechthin die Rede ist. Er hatte bey dieser beschwerlichen Reise eine dreyfache Aussicht. Die erste war, sein Königreich Norwegen auch in den entlegensten Provinzen zu besehen, und nicht allein die Lage, sondern auch den Zustand der Einwohner, ihre Nahrung und Handlung zu erforschen. Die zweyte war, nach eigner einsicht die wahre Gränze dieses Reichs gegen Schweden und Russlandfestzusetzen. Denn der Schwedische Regent Carl XI war schon seit dem Frieden mit Russland 1595 bedacht, seine Gränze auf dieser Seite weit auszudehnen, sich ein beträchtliches Stück von Norwegen zuzueinen, und Unterthanen und Hafen am Nordmeere zu erlangen. Christian IV hatte diese Absichten im Jahre 1597 entdeckt. Merkwürdige Umst¨snde davon sind im zweyten Buch meiner besondern Geschichte von diesem Könige S 251 und 52 angeführt. Carl XI Beharrlichkeit in diesem Stücke war auch die hauptursache des in den Jahren 1611 bis 13 erfolgten Kriegs. Mit russland war die Gränze ebenfalls streitig. Was hierüber im Jahre 1595 vorgegangen, ist in der angeführten Geschichte S 196 zu lesen. Herr Professor Schöning hat in seiner alten Geographie von Norwegen dergethan, dass das ganze Russische Lapland von uralten Zeiten her zu Norwegen gehört hat, und er giebt dasselbe durch die Charte zu erkennen, die er im Jahre 1771 dem ersten Theile seiner Norwegischen Geschichte beygefügt. Christian IV wollte wenigstens zum Theil die alte Gränxze wieder herstellen, und hat, vermuthlich während dieser Reise, af der Insel Hellignäs, in der Gegend von Kola, eine Gränzscheidung setzen lassen. Seine Reise ist auch ein gutes Stück jenseits Vardöhus gegangen, in Hafen, die itzt [?] zum Russischen Gebiete gerechnet werden.

Das dritte Augenmerk des Königs war, sich der Herrschaft auf dem Nordmeere zu versichern, und fremden Schiffen, die nicht mit seinem Passe vesehen waren, keine Fischerey und Handlung auf den Norwegischen Küsten und selbst nicht die Fahrt nach Archangel zu gestatten. König Friedrich II hatte sich schon in den Jahren 1577 und 1587 dieser neuen Schiffahrt lebhaft wiedersetzt, wiel die seine Einkünfte im Sunde verringerte, und seine entlegnen Küsten den Beeinträchtigungen der Fremden blos stellte. Er hatte sie blos der Russischen Compagnie in London gegen ein Jährlliche Abgabe von 100 Rosenobeln erlaubt. Es war eben, um mit nachdruck über diesen Tractat zu halten, dass der König acht wohlbemannte schiffe mit sich führte, und mit den Englischen und Holländischen schiffen, die in diesen Gewässern betroffen wurden, und keinen Dänischen Pass hatten, ode ein unrichtigen vorzeigtenten nach aller Strenge verfuhr. Die Wegnemung zwey Englischer schiffe, die bey der Insel Kildin in der fischerey und Handllung mit den russen begriffen waren, erweckte ein grosses Misvergnügen bey der Königin Elisabeth. Es ward deswegen im folgenden Jahre eim Congress zu Emden angefest, der sich wegen der allzuspäten Ankunft der Englischen Gesandten zerschlug. Und auf dem Congresse zu Bremen 1602 waed den Engländern diese Schiffart blos blos auf Lebzeiten der Königin Elisabeth gegen die bisherige Abgabe bewilligt. Geschichte K. Christian IV. II Buch S 291 und 324. Die Rechte des Königs zu vertheidigen, ist um diese Zeit eine Abhandlung under dem Titel geschrieben worden: Discursus historicus om de Englænders og Nederlænders Seilads udi Norden, welche Herr Professor Schöning aus einer Handschrift anführt, in seiner alten Geographie von Norwegen S 71.

Bey ausgabe der gegenwärtigen Reisebeschreibung habe ich drey hin und wieder von einander abweichende Copien zusammen gehalten, und die eine durch die andre verbessert; denn das Original ist Veilleicht nicht mehr vorhanden. In der einen von diesen Handschriften stehen einige Zeichnungen, die sonder Zweifel vom Verfasser selbst herrühren. In der zweyten ist blos ein lediger Platz dazu gelassen, da der Abschreiber mit dem Zeichenen nicht zurecht kommen können; und in der dritten vermisst man sie gänzlich. Sie sind aber von keiner Erheblichkeit, and man findet bessere Abbildungen in neuern Büchern. Es ist z. Ex. die Gestalt eines Rennthiers, die Kleidung eines Lapländers, und eines Russen aus dieser Gegend darin vorgestellt, wie auch die blos nach dem Augenschein entworfne lage verschiedner Norwegischen Hafen. Ich habe sie daher weggelassen. Nur in der ältesten von den beobachten drey Copien wird Jonas Charisius als Verfasser genannt, die andren beiden haben keine ausführliche Titel. Es ist keine Ursache vorhanden, an der Richtigkeit hiervon zu zweifeln, und dieses ist auch die durchgängige Meynung der Sammler und Kenner von Dänischen handschriften. Der Name eines Jonas Charisius dient der gegenwärtigen zu keiner geringen Empfehlung. Es war ein gelehrter und in Statssachen sehr geübter Mann, de den König oft begleitete, und auch oft von ihm an auswärtige Höfe vesicht ward. Er starb gegen Ende des Jahres 1619, und seine Familie, die annoch blühet, ist 1659 in den Adelstand erhoben worden.

Die Beschreibung einer Seereise enthält natürlicher Weise manches, das nur einen Seefahrer, und nicht einmal einen jeden, interessirt. Gleichwohl habe ich diese Bescheibung unverstümmelt mittheilen wollen. in der Meynung, dass solches den meisten Lesern gefalle. Der grösere theil derselben ist dargegen sehr unterhaltend, nicht allein wegen der wichtigen gegenstände, der königliche Reise, sondern auch wegen der eingestreuten Bemerkungen ¨ber die lage, Beschaffenheit und naturhistorie von Norwegen, insonderheit von Finmarken, und über den damaligen Zustand des Contors zu Bergen.

Ueber Finmarken ist 1767 vom Herrn Knud Leem, Professor der Lapländischen Sprache bey der Missions-Anstalt in Drontheim, ein kostbares Werk auf Dänisch und Lateinisch herausgegeben worden. Es bezieht sich mit den vielen beygefügten Kupfern meistens auf die Sprache, die Sitten und die Lebensart der Einwohner. Noch neuere Nachrichten, nebst einer einer zuverlässigen Charte, sind vom gelehrten Professor im Wien, dem Pater Hell, in dem angekündigten Werke über seine Astronomische Reise nach finmarken in den Jahren 1768 und 69 zu erwarten. Der durch andre gelehrte Schriften bekannte Sorenschreiber in Finmarken Hans Paus hat auch während seines Aufenthalts daselbst eine beträchtliche Samlung zur Beschreibung dieser Landes gemacht. Allein er ist über dieser Arbeit weggestorben, welcher ein geschichter Herausgeber zu wünschen ist.

Von der königlichen Reise selbst findet man in den Geschichtschreibern nur unvollständige, und zum Theil fehlerhafte Nachrichten. höier setzt sie in seiner Dänische Hisstorie S. 392 irrig ins Jahre 1602. Holberg gedenkt ihrer mit wenigen in seiner Geschichte und etwas ausführlicher des Aufenthalts in Bergen, in seiner besondern Beschreibung von Bergen S. 24. Nach ihm ist der König auf dieser Reise von seinen Bruder, Herzog Ulrichen, begleitet worden. Er irret aber indem er sagt, dass der König sich fast ein Monat in Bergen verweilt. Denn derselbe ist nur vom 25 Jun. bis 1 Jul. da verblieben.

Slange hat in seiner Geschichte Christian IV S. 150 verschiedne von andern unangezeigte Umstände. Doch irret er sich in dem Datum, indem er die Zurückkunft des Königs nach Kopenhagen, die schon den 13. Jul geschah, auf den 1 aug fesst. Nach ihm ist Byrge Trolle Admiral der Königlichen Flotte gewesen.

Ein Par kleine anmerkungen, die unter dieser Reisebeschreibung stehen, und den Gebrauch der rennthiere bey den Lapländer betreffen, sind von einem abschreiber hinzugefesst, der Finmarken aus eigner Erfahrung gekannt hat. Vermuthlich ist der obengedachte Herr H. Paus dieser Abschreiber gewesen.


Christian IVs rejse til Finmarken - 17. april 1599

Kong

Christian den Fierdes

Reise

til Norge og Vardøhus i Findmarken

Anno 1599



Aprilis

 

Dend 17 imellem 7 og 8 befalede Kongel. Majestæt, at hvem der var ansagt at være på Hans Naades Skib Victor, de da skulde dennem der indstille, hvilket efterat skeet var, udlagde vi fra Holmen i Kiøbenhavn, og efterat Veiret var os imod, blev Skibet sat ind til Vartov, hvor vi siden fik en Syd-Sydost, som vi løb den dag med til under Hven, og før Veiret sig lagde, og blev slet stille satte vi for Anker til imod anden Dagen, som var

Christian IVs rejse til Finmarken - 18. april 1599


Den 18. tilig, ved 6 Slet, blæste en liden Sydost, hvormed vi løb for Kronborg, og satte der; dog var det så stor Taage, at vi nær havde giort Skade paa nogle fremmede Skibe, hvilke vi med Nød undvigte. Thi alle Seilene vare opstillede, hvorfor vi strax udi Iil satte, før vi løb videre an på Skibene. Strax efter blev 9 Stykker løs skudt, og alle Musketerne, hvorpaa blev svaret af Slottet med lige mange Skud. Denæst drog Hans Kongelige Majestæt med en Esping til Slottet, og kom ud imod 12 Slet, da giorde vi strax seil; thi det var opklaret, skede samme Tid stor Skyden baade paa Skibet og Slottet, indtil vi det var forbiseilet, og blæste en Sydost med fuld Seil, hvilken sig imod Midnat forandrede til Østen, siden mod Morgenen til Nordost, og den tid Klokken var mod 8, var vi omkring Marstrand og Blaakulden.

Christian IVs rejse til Finmarken - 19. april 1599

Den 19 lod Hans Kongelige Majestæt holde Prædiken ved 9 slet, og blev den Text forhandlet ved Mag. Anders af den 107. Psalme. Da skede en mærkelig andægtig Prædiken, hvorudi i Synderlighed forklaredes, til hvad ende man Søehandel skulde bruge, Gud til Ære, og sin Næste ikke til Skade; ikke heller af overdaadig Forsæt og Dristighed den begynde; thi sligt var ulykkeligt. Sidst, hvordan man sig i Nød og Fare skulde forholde og påkalde hannem efter Davids Raad. Denne Dag var Vinden mest til Nordost, dog lidet, og løb vi Norge nær paa 1½ Ugsiøs lige ud for Marstrand, og der lidt omkring laa mange smaa Skuder for Anker, og fiskede paa 24 a 30 Favne, gik samme Dag Fisken vel til, Kongel. Majestæt fordrev tiden i disse to Dage med Musika, Herremændene med Dobbel.

 

Denne dag lod Hans Kongelige Majestæt kalde al Folket tilsammen og giorde selv Formaning til dem, at de skulde holde sig trolig og oprigtig udi al forefaldende Vaade og Trængsel. Eftermiddag ved 4 slet blev det stille, og så klart, at vi kunde paa een Tid baade see Norges Land og Skagens Kirke, var til hver Land 5 Ugsiøs. Imod natten fik vi en god Nordost, med hvilken vi kom en stor Vei, at vi om morgenen, som var

Christian IVs rejse til Finmarken - 20. april 1599

Den 20, kome tilig under Tremesøe, og siden en Tid efter endog med Samme Bør langede vi ind udi Flekkerøe, hvor vi fandt Flaaden, Kongelig Majestæts 7 Skibe. Her havde vi nær løbet paa Galionen af Raphael, thi vi var satte for nær, og de kunde ikke give længere Bord for Josaphat, som laae bag dem. Her blev meget skudt paa Skibene, og blev fersk Vand indtaget, som flød af Klipperne. Fra Helsingør til denne Havn er 44 Ugsiøs, og er temmelig stor, at der kan ligge nogle hundrede Skibe udi. Flaaden bestod af efterfølgende Skibe:

 

1. Josaphat

2. Gedeon

3. St. Michel

4. Raphael

5. Victor

6. Duen

7. Papegøjen

8. Raabukken

Her lod Hans Majestæt sette sig udi Land til nogle Fiskebaader, og bekom der Østerlinge.

Christian IVs rejse til Finmarken - 22. april 1599

Den 22, som var om Søndagen, og blev Kongelig Majestæt her giort til øverste General-Capitain over Skibene, og blev dem strax befalt, hannem ikke herefter paa Reisen at nævne andet, end General-Capitain. Her blev ogsaa Victor Admiralskib. Eftermiddag løb vi Sønden af denne Havn med Vest-Nordvest, og der vi vare udi Søen, skød veiret til Vesten, og blæste en Storm. Vor Kaas skulde været paa Vest-Nordvest, derfore maatte vi gaa af og til udi Søen, til om Natten. Imod 2 Slet skød Vinden til Sydvest, hvilken vi havde bedre Hielp af, saa vi om Morgenen vare lige mod Mandal, og efterdi at udi denne Nat Gedeon var kommen fra Flaaden, førte vi saa got som ingen Seil, til